Falschinformationen im Internet vermeiden – Firefox hilft dir dabei

Sieh dir Tipps an, mit deren Hilfe du weniger Falschinformationen siehst und dich auf das konzentrieren kannst, was dir wichtig ist.

Was sind Fehlinformationen? Was ist Desinformation?

Fehlinformation, Desinformation – bestimmt hast du diese Ausdrücke schon einmal gehört und dich gefragt, inwiefern sie sich unterscheiden. Es ist die dahinterstehende Absicht, die einen Unterschied macht: Fehlinformationen sind alle Arten von falschen Informationen, auf die Menschen hereinfallen können. Sie sind nachweislich falsch oder irreführend, haben aber nicht den Zweck, Menschen gezielt zu täuschen. Desinformation hingegen wird bewusst entwickelt und verbreitet, um Menschen zu einem bestimmten Zweck falsch zu informieren.

Letztendlich können sowohl Fehl- als auch Desinformation schädlich sein. Das Problem ist nicht nur, dass Menschen durch sie falsche Dinge glauben – sie kosten die Weltwirtschaft auch eine Menge Geld und können Demokratie und sogar effiziente Staatsführung gefährden. Und sie sind schwer einzudämmen, denn falsche Informationen verbreiten sich deutlich schneller, eindringlicher und weiter als sachlich korrekte Informationen. Laut Statista interagieren Menschen in Europa über 29 Milliarden Mal pro Jahr mit Falschinformationen, 37 Prozent der Internetnutzer sogar täglich.

Wo tauchen falsche Informationen auf?

Fehl- und Desinformation können dir beinahe überall begegnen, aber beide sind online besonders weit verbreitet und wirkungsvoll. Algorithmen und Tracking machen es Fehl- und Desinformation leicht, ein großes Publikum über Webseiten, Blogs, Foren und soziale Netzwerke zu erreichen.

Von Tracking hast du wahrscheinlich vor allem in Zusammenhang mit Werbung gehört. Es ist allerdings auch ein mächtiges Werkzeug bei der Verbreitung von falschen Informationen. Wieso? Wenn du im Internet surfst oder durch deinen Social-Media-Feed scrollst, werden dein Verhalten, deine Interessen und in manchen Fällen sogar deine Kontakte von verschiedenen Parteien über zahlreiche Webseiten hinweg getrackt. Basierend auf den so gesammelten Daten wird ein extrem detailliertes Profil von dir erstellt, das dann wiederum ohne dein Wissen oder deine Zustimmung an andere verkauft wird. Solche Profile werden für personalisierte Werbung verwendet, können aber auch zum Einsatz kommen, um dir alle möglichen Arten von auf dich zugeschnittenen Informationen anzubieten.

Wenn dir eine Webseite oder ein soziales Netzwerk Inhaltsempfehlungen anzeigt, passiert das oft durch Algorithmen, die hierzu deine Profilinformationen verwenden. Auch wenn Algorithmen immer intelligenter werden, überprüfen sie Inhalte leider nicht auf Korrektheit. Das ist vor allem bei sozialen Medien problematisch: Diese Netzwerke bieten ihren Nutzern nämlich täglich unzählige Informationen an und haben nahezu unbegrenzt Inhalte hierfür zur Verfügung – von Posts anderer User über Nachrichtenartikel und Werbeanzeigen, bis hin zu gesponserten Inhalten. Während Posts und Artikel in der Regel eher unbeabsichtigt Falschinformationen verbreiten, können Werbung und gesponserte Beiträge eingesetzt werden, um dir gezielt Desinformation anzuzeigen und dich zu manipulieren. Deshalb solltest du unbedingt wissen, wie du Fehlinformationen erkennst.

Wie du falsche Informationen online erkennst und dabei helfen kannst, ihre Verbreitung zu stoppen

  1. Schau dir die URL und/oder die Quelle an.

    Ist sie vertrauenswürdig? Wenn du dir nicht sicher bist, versuche im Internet mehr über die Quelle und ihren Ruf zu erfahren.

  2. Ist die Überschrift auffallend reißerisch?

    Schau nach, wie Webseiten und Publikationen, denen du vertraust, über dasselbe Thema berichten. Inhalte, die gezielt manipulieren sollen, verwenden oft Extreme und Übertreibungen, wenn es keine bestätigten Beweise für ihre Aussagen gibt. Das unterscheidet sie von gut recherchierter Berichterstattung.

  3. Ist der Inhalt aktuell?

    Die Verwendung von veralteten Informationen dient nicht notwendigerweise dem Zweck, falsch zu informieren. Allerdings müssen diese Inhalte nicht unbedingt noch immer zutreffen.

  4. Hat der Autor andere Artikel oder Beiträge veröffentlicht, idealerweise auch in glaubwürdigen Publikationen?

    Wenn du den Namen des Autors nur auf fragwürdigen Seiten findest, solltest du seinen Aussagen nicht allzu viel Vertrauen schenken.

  5. Stimmen Bilder und Bildunterschriften überein?

    Bilder können eine starke Wirkung beim Einsatz zu Desinformationenszwecken haben. Je nach Bildunterschrift kann die Wahrnehmung sogar ins absolute Gegenteil verkehrt werden. Wenn du dir nicht sicher bist, probiere eine umgekehrte Bildersuche um herauszufinden, wie das Bild auf anderen Seiten beschrieben wird.

Wie Firefox dir hilft, Fehlinformationen zu meiden

Firefox hält Tracker in Schach:

Wie bereits erwähnt, spielt Tracking eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von Fehlinformationen. Wenn du Firefox mit verbessertem Tracking-Schutz benutzt, werden Drittanbieter-Tracker von vielen Werbetreibenden und anderen Instanzen automatisch geblockt, sodass du wieder die Kontrolle über deine Online-Daten beim Surfen bekommst.

Firefox hilft dir, deine Feeds in sozialen Netzwerken sauber zu halten:

Soziale Netzwerke wissen viel über dich. Außerdem können sie dich trotz des Tracking-Schutzes mit ihren “Teilen”- und “Gefällt mir”-Buttons über ihre Plattformen hinaus verfolgen – auch dann, wenn du gar keinen Account hast. Der Facebook Container für Firefox sorgt dafür, dass das zumindest Facebook und Instagram nicht mehr so leicht gelingt. Und das macht es wiederum weniger wahrscheinlich, dass du über Werbung und gesponserte Inhalte Fehlinformationen siehst.

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